1925 – 1945

1925: Erstes Clubhaus von Benz AG gekauft
Inzwischen machte man sich Gedanken, wie Umkleidekabinen erstellt werden könnten. So beschloss man im Jahre 1925 die Erstellung eines Clubhauses, ohne allerdings zu wissen, wie dies finanziert werden konnte. Da kam dem Fußballverein der Zufall zur Hilfe. Die Daimler-Benz AG hatte just zu dieser Zeit eine kleine Halle zum Abbruch zu verkaufen, die geeignet erschien, als Clubhaus zu dienen. Die Vorstandschaft beschloss, Darlehensscheine auszugeben. Und in der Tat erwarben so viele Mitglieder und Freunde des Fußballsports diese Scheine, dass die Halle gekauft werden konnte. Sie wurde in freiwilliger Arbeit umgebaut und renoviert.

Clubhaus auf Stelzen!

Am 30. Mai 1926 konnte das Clubhaus seiner Bestimmung übergeben werden. In Anbetracht der alljährlichen Hochwasser war es auf ca. einen Meter hohe Stelzen gesetzt worden. Mit der Fertigstellung des Clubhauses kam es zu einem Führungswechsel. Die Vereinsführung übernahm nun bis 1928 Franz Greiser. Als Nachfolger kam dann Hermann Krell an die Spitze des Vereins, den er bis 1931 leitete. Leider fehlen uns die Unterlagen, aus denen wir die Arbeit der Vorsitzenden Franz Greiser und Hermann Krell nachvollziehen könnten. 1931 war es dann wieder Josef Guhl, der die Vorstandschaft bis zu Beginn des Dritten Reiches innehatte.

Torbau 1926; im Hintergrund die Kirche St. Laurentius

In den Jahren bis zum 25. Stiftungsfest 1938 waren Eugen Greiser, Robert Klumpp und Anton Kaiser die Vereinsvorstände. Das erste Clubhaus leistete dem FVR bis zum Jahre 1958 (Bau der Umgehungsstraße) gute Dienste. Bei schlechtem Wetter wurde es sogar als Trainingshalle benutzt.

Leistete von 1926 – 1958 für den FVR gute Dienste: Das erste Clubhaus

 

1. Mannschaft 1936

Kaum war das 25. Stiftungsfest 1938 gefeiert, wurde die politische Situation in Deutschland immer unsicherer. Bis August 1940 konnte die 1. Mannschaft noch spielen, die Jugend bis 1941. Verschiedene Spieler der 1. Mannschaft, die noch nicht eingezogen waren, halfen in Ottenau und Gaggenau im dortigen Spielbetrieb aus, bis auch dort alle Fußballtätigkeit erlahmte. Nach dem Kriegsende im Jahre 1945 wurde das gesamte Vereinsvermögen von der Besatzungsmacht beschlagnahmt.

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